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NACHT:WERK1
13. September 2003 in einem alten Bunker. Es kamen 140 geladene Gäste. In der großen Kneipe war der Getränkeausschank und das im Eintritt von 15 EUR enthaltene 'Fingerfood', im Keller, der noch eindeutig den Charme eines alten Bunkers hat, waren verschiedene Spielräume abgetrennt.
Impressionen der Fete
Kritik
Falls ihr noch konstruktive Kritik an der Fete habt, schickt sie uns bitte an:
nachtwerk@bdsm-hessen.de
- oh what a night!
liebe leute,
die erste nacht:werk-party fand ich fantastisch! schon sehr lange
war ich nicht mehr auf einer so gut organisierten, von herzlicher
atmosphäre getragenen, phantasievollen SM-fete. ich finde, ihr
organisatoren habt ganz tolle arbeit geleistet! ich habe mich
seeehr wohlgefühlt und freue mich schon auf die nächste party
im Bunker.
zum gelingen einer weiteren party würde ich sehr gerne wieder ein
bißchen (und hoffentlich ein bißchen mehr als diesmal) beitragen.
ganz vielen dank an euch alle! :-)
frank
- oh what a night - OH YES!
Liebes Team
Da Frank zumeist den Worten mächtiger ist als unsereins ( ;-) ) und es
soooo schön & treddend formuliert hat, möchten wir uns ganz brav
anschließen: Es
war ganz klasse, was Ihr alle erschaffen habt ( vorallem welche gute
Atmosphäre) & ihr könnt stolz drauf sein.
Fettes Lob an alle!
Karla & Jörg
- GB
Das war am Samstag eine wunderschöne Party. Was ihr auf die Beine gestellt habt, war wirklich bewundernswert. Die Gäste waren alle so, wie man sie sich wünscht. Freundlich, tolerant, schräg, witzig, friedlich und spielfreudig. :-) Und wer euch was anderes erzählen will, oder rummeckern, den könnt ihr gerne zu mir schicken. (zum verhauen) Wir waren wirklich sehr, sehr angenehm überrascht, es war mit Sicherheit eine Menge Arbeit, die ihr da geleistet habt. Allein die ganzen Spielräume auszustatten, die Deko und alles und überall war an alles gedacht, wirklich supergut..
Ganz liebe Grüße Senta
- Nachtwerk in Giessen
nosin.de
Shannon
- AW: Feedback NoSin.de
Insbesondere den Punkt mit den vielen Einzelherren kann man
so nicht ändern bzw. muss teilweise an der persönlichen Wahrnehmung liegen.
Der Anteil der anwesenden Frauen lag bei 42 %.
[...]
Und was es mit den nicht mehr vorhandenen 'hygieneartikeln' auf sich hat
ist mir schleierhaft. Ich hatte am naechsten tag den eindruck, sie
weitestgehend unbenutzt wieder einzupacken. (Wir hatten in jedem raum
soager zwei flaschen reinigungs-, desinfektionszeug und auch
papiertuecher waren am naechsten tag noch reichlich da.)
*schultern zuck*
Und das naechste mal kommt dann ein schild "bitte nicht rektal
einfuehren" an die geoelten andreaskreuze.
*g*
[...]
Die Sache mit dem Orgapersonal wirft auch ein komisches Licht auf die
Party und sollte nicht unwidersprochen stehen gelassen werden. Es waren
meines Wissens nach praktisch immer Leute unten und haben aufgepaßt und die
Badges wurden von allen gut sichtbar getragen. Erst ganz zum Schluß kann es
sein, daß weniger beobachtet wurde. Gerade aber beim höchsten Andrang waren
wir präsent und haben teilweise auch eingegriffen (nicht ins Spiel aber bei
den Spannern oder wenn doch Handies auftauchten).
Jesco, Arne, H-Nu
- Mein Senf....dazu
Hallo zusammen,
[...]
Ich gebe zu, daß ich anfänglich den Keller unterschätzt habe. Durch die verwinkelte Anordung der Räumlichkeiten war es für einen Aufpasser alleine ziemlich schwierig, das komplette Geschehen im Blick zu haben. Nachdem mir aber von zwei Paaren berichtet wurde, daß man in geschlossene Darkrooms reingeschaut habe, haben wir auch sofort gegengesteuert und waren während der "Stoßzeit" fast permanent mit zwei Leuten unten. Einer im hinteren Teil vor "Horsts Traumland" und einer im Hauptgang mit Blick auf den zweiten Korridor und den öffentlichen Raum.
In Spiele haben wir, soweit ich weiß nicht eingegriffen. Diverse Leute wurden auf das Rauchverbot (u.a. auch Matthes *gg*) und das Pärchen am Zugang zum Treppenhaus auf die Notwendigkeit eines freien Fluchtwegs hingewiesen.
Was die heftigen Spiele anbelangt, so konnte ich einem beiwohnen. Dabei war aber klar zu sehen, daß der Top jedes wichtige Organ bewußt verfehlt hat. Von Blut jedoch habe ich nichts mitbekommen.
[...]
Zu guter Letzt möchte ich mich nochmal bei den Leuten bedanken, die durch ihr Engagement, diese Party auf die Beine gestellt haben. Als ich das erste Mal die Räume sah, war ich sprachlos! Ihr habt echt etwas geschaffen, daß keinen Vergleich mit anderen Feten zu scheuen brauch.
Gruß
Jan
- Feedback
Hallo!
Erst einmal mein Feedback zu der Party: Ich fand die Party wirklich
gelungen! Sie war gut organisiert und mit viel persönlichem Einsatz durchgeführt
worden. Ich fand es unheimlich spannend zu sehen, was aus diesen staubigen
Kellerräumen so nach und nach entstand. Für die nicht sehr pflegeleichte Umgebung
waren die Räume sehr gut ausgenutzt. Mir hat es wirklich Spaß gemacht am
Aufbau mitzuwirken und ich bin gerne bereit bei der nächsten Party wieder zu
helfen (Du kannst mich gerne beim Wort nehmen Arne!).
Zu den einzelnen Kritikpunkten aus dem Partybericht auf nosin kann ich nur
folgendes sagen:
Publikum:
Das Publikum fand ich persönlich sehr angenehm, mir ist keine Person so
richtig unangenehm aufgefallen. Hier und da stand mal jemand etwas verloren in
der Gegend rum aber Aufdringlichkeit gegenüber Frauen habe ich nicht
mitbekommen (aber als Mann bin ich da möglicherweise nicht der beste Beobachter!?).
Einige Personen waren möglicherweise etwas neugierig (mit anderen Worten: Auch
bei uns hat mal jemand unaufgefordert hinter den Vorhang geschaut) aber das
hat mich nicht wirklich gestört.
Ich habe mich an dem Abend mit vielen Leuten sehr gut unterhalten.
Don't drink and play:
Na ja, Bier habe ich auch im Keller gesehen (hier und dort auch eine
glimmende Zigarette). Das ist zwar nicht so toll aber eher eine Ausnahme. An der
Bar z.B. bestellten fast alle um mich herum Cola, Wasser oder
Apfelsaftschorle. Einige Personen die mehr dekorativen Charakter hatten (ich bin sicher: Die
haben nicht gespielt!) tranken schon das eine oder andere Bier (oder härtere
Sachen) aber Hey - das sei Ihnen gegönnt ;-).
Der Raum mit dem Galgen:
Lieber Horst, auch wenn ich anfangs nicht so begeistert war von der Idee "Gruft-SM", muss ich doch zugeben, dass der Raum mit viel Liebe zum Detail
eingerichtet wurde.
[...]
Die Temperatur war (für mich) in allen Räumen ausreichend (mir war
zwischendurch auch mal sehr warm ;-)!).
Spielgeräte:
Die Spielgeräte von Arne waren einfach schön - und die Lösung mit den
Balken für Sling und Seilzug war einfach prima und sehr sicher. Ich konnte leider
weder das Eine noch das Andere ausprobieren ;-(. Beide Räume erfreuten sich
großer Beliebtheit und waren ständig besetzt.
Zugegebenermaßen war ich auch kein großer Freund der kalten Edelstahlliege, allerdings ist mir bekannt, dass einige Personen auch ihren Spaß daran
hatten ;-)
Sollte es möglich sein, wäre es meiner Meinung nach ein großer Gewinn für
weitere Partys etwas mehr Raum mit weiteren Spielzimmern im Keller zu bekommen
(?).
Zu dem Andreaskreuz: Was zu sagen war hat Arne schon gesagt! (nur: Rektal -
is ja eklig ... ;-)...)
Viele liebe Grüße an das gesamte Team und vielen Dank für den schönen Abend,
Christoph
- Feedback_zur_1._Debütveranstaltung
Hallo,
vorab erst mal meinen allerherzlichsten Glückwunsch an alle Beteiligten und
Organisatoren, die dieser Premiere nach unserer Meinung, zu so einem
grandiosen Erfolg verholfen haben.
Ich empfinde es als echte Alternative zu verschiedenen anderen Parties und
Lokationen, die ich bisher besucht habe. Ein wenig schade sind die
"Sanitärräume", da könnte ich mir vorstellen, dass man da etwas machen
könnte, aber das ist sicherlich ein subjektiver Eindruck von mir.
Ich denke, wir, SirSteve und m{S} , werden bei den nächsten Parties wieder
dabei sein, so es dann terminlich klappt.
Beste Grüsse
SirSteve und m{S}
- Feedback, Toll
Gruss an alle Smallies,
möchte mich bei den Betreibern der Party explizit bedanken. War wirklich eine schöne tolle Party.
Bin erstaunt was man aus dem Gebäude schönes machen kann und auch welch tolle Spielgelegenheiten sich angeboten haben. Auch die angenehme ungezwungende Atmosphäre ist zu loben.
Ich hätte nicht gedacht, das es wirklich so gut wird und muss auch die gute Organisation loben. Es war wirklich an vieles gedacht worden, selbst an nette Kerzen in den Spielräumen usw.
Vielen Dank an alle Veranstalter.
Dieter
- Das Werk für die Nacht
domantik.de
Das.Legat & Herr Schidt
Das Werk für die Nacht
- Partybericht -
Das Werk für die Nacht wurde am 13.09.2003 im hessischen Gießen zelebriert. Lokalität war ein alter Bunker, Protagonisten ca. 130 nette Menschen wie du und ich.
Kurze Rückblende: Die Idee, ein Event mit und für mehrere SM-Stammtische und Gesprächskreise aus dem Rhein/Maingebiet zu organisieren, hing schon lange in der Luft. Der Stein wurde dann von zwei Gästen des Wiesbadener Stammtisches "Schlag-Ader" ins Rollen gebracht. Unter der Schirmherrschaft von BDSM-Hessen e.V. (www.bdsm-hessen.de) wurde das Projekt, Nacht:Werk getauft, dann weiterverfolgt und realisiert.
Da man sich so etwas nicht entgehen lassen kann, fand auch ich mich mit meiner Süßen zur Party ein ("Faschingveranstaltung heißt das", sagt Herr Schmidt immer wenn er so was wie SM-Party hört). Der Weg zum Eingang wurde links und rechts von Fackeln gesäumt. An der Kasse angekommen, schnell dem höflichen Mann die Namen genannt - wir haben die Karten für 15 Euro pro Person online bestellt -, kurzer Abgleich mit der Gästeliste und schon waren wir drinnen.
An der bewachten Garderobe, hier konnte man sich auch umziehen wenn man es vorzog nicht im Outfit anzukommen, hinterlegten wir unser Jacken und gingen neugierig weiter. Im Flur standen diverse Sitzgelegenheiten und gleich das erste Objekt der Begierde - ein Käfig ("Alltag raus, Subbie rein", rezitiert Herr Schmidt). Wir bogen aber zuerst rechts ab und standen im Barbereich.
http://www.domantik.de/pics/specialpic/lifestyle/32_lifestyle02.jpg
Nett hier und vor allem wärmer. Meine Süße hörte langsam auf mit den Zähnen zu klappern. Im Flur war es doch recht zugig gewesen, da die offene Tür des Eingangsbereiches nicht mit einem Windfang (schwerer Vorhang o.ä.) abgegrenzt wurde. Angenehm war, dass sich die Preise der Softdrinks für diese Art von Verlustierung überraschend human gestalteten. Zwei Euro für das Getränk und ein Euro Pfand auf das Glas. Wie viel die alkoholischen Getränke gekostet haben kann ich nicht sagen, da sie für mich nicht von Interesse sind ("Schlappschwanz", lallt Herr Schmidt). Der Service an der Theke war schnell, freundlich und bemüht. Der DJ war gut, das Buffet noch besser. Lauter kleine, feine, abwechslungsreiche Leckereien. Auch ein Vegetarier hätte nicht hungern müssen. Wie schon im Flur gab es auch hier diverse Polstermöbel und andere Sitzmöglichkeiten die gerne und reichlich genutzt wurden. Auf einem Podest stand dann noch ein selbstgebautes Bondage-Rad - for public play sozusagen. Imposantes Teil.
http://www.domantik.de/pics/specialpic/lifestyle/32_lifestyle01.jpg
Wir schlenderten weiter, wieder zurück in den Flur. Ist schon erstaunlich was die Veranstalter aus diesem kargen Gang gemacht hatten. Die Wände waren mit Gemälden und Zeichnungen des Künstlers H-Nu (www.schattenwelt.imaginary-art.net ) (Domantik hat ihn schon vorgestellt) geschmückt und vertuschten so gekonnt den weißen, faden Hintergrund. Sind halt wirklich echte Blickfänge. Unser Ziel war allerdings die Treppe am Ende des Ganges, die uns nach unten in den alten Bunker führte.
Dort angekommen empfing uns eine ruhige, fast schon meditative Stimmung. Alles erhielt durch indirektes Licht einen ganz eigenen Charme, wozu natürlich auch die Gegebenheiten des Bunkers beitrugen. Sehr schöne Ambient- und Loungemusik untermalte die ganze Szenerie. Auf dieser Ebene herrschte aufgrund des Brandschutzes absolutes Rauchverbot, was der Luft sehr zu gute kam ("Aber atmen durfte man hoffentlich noch", mault Herr Schmidt und zündet sich einen Glimmstengel an.) Es gab neun Spielzimmer. Zwei öffentliche, ein halböffentliches (mit Tarnnetz davor) und sechs private. Alle Zimmer waren unterschiedlich ausgestattet. So gab es u.a. ein Verhörzimmer (s. Bild), eines mit Hängevorrichtung etc..
http://www.domantik.de/pics/specialpic/lifestyle/32_lifestyle03.jpg
"Den haben sie wohl auf der letzten Party vergessen!", grinst Herr Schmidt schadenfroh.
Für die Sicherheit und als Ansprechpartner waren hier, wie auch im Erdgeschoss, Mitglieder von BDSM-Hessen e.V., erkennbar durch grüne Anstecknadd... *ups J*, immer in der Nähe ("Hängt die Grünen solange es noch Bäume gibt!", gröhlt Herr Schmidt). Sie hielten sich immer diskret im Hintergrund, leiteten aber auch Gäste um, falls es vor einem Spielzimmer wegen der Zuschauern zu voll, oder ein Fluchtweg versperrt wurde. Aufmerksame Zeitgenossen, die einen klasse Job gemacht haben. Angenehme Sache.
Überhaupt war die ganze Atmosphäre den Abend über sehr entspannt und unverkrampft. Positiv viel mir vor allem auf, dass sehr viele Besucher ein Lächeln auf den Lippen hatten ("Außer die, die gerade die Ohren langgezogen bekamen", lächelt Herr Schmidt). In den Spielzimmern standen immer genügend Desinfektionsmittel und Tücher bereit. Sogar die Toiletten, es gab durch die Lokalität vorgegeben gerade mal zwei (eine für Weibchen und eine für Männchen), sahen zu später Stunde noch immer wie geleckt aus ("Ja, ja seltsame Fetische gibt es", sinniert Herr Schmidt).
Auch die Geschlechterverteilung von ca. 60% Männern und 40% Frauen ging vollkommen in Ordnung. Uns ist auch kein Fall bekannt geworden, dass eine Solodame unangenehm belästigt worden wäre.
http://www.domantik.de/pics/specialpic/lifestyle/32_lifestyle04.jpg
Der einzige "Schwachpunkt" entpuppte sich wirklich auf der "Spielebene". Viele zogen es vor ein Zimmer aufzusuchen, obwohl der Lust überall gefrönt werden konnte. Dies hatte zur Folge, dass sich am späteren Abend im Eingangsbereich zu den Spielräumen lange Warteschlangen und -zeiten bildeten. Anscheinend werden Zimmer, egal ob öffentlich oder privat, einem ganz "offenen" Raum vorgezogen. Bei den ca. 130 Gästen sind dann neun Spielzimmer definitiv zu wenig. Vielleicht findet sich, trotz der Architektur der Lokalität, für das nächste Mal hierfür eine Lösung. Der Bedarf ist anscheinend da. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass es im Erdgeschoß zu wenig Möglichkeiten gab, jemanden zu fixieren (mal von dem Bondage-Rad im Barbereich abgesehen). Es war dann aber irgendwie schon wieder lustig, wenn man alle so vollbepackt mit Koffern und Spielutensilien unten im Bunker geduldig warten sah ("Wie im Urlaub nach Mallorca", grunzt Herr Schmid). Neben dem kalten Flur war dies aber auch schon alles was es aus meiner persönlichen Sicht zu meckern gab.
Alles in allem war es jedoch ein sehr vergnüglicher und kurzweiliger Abend, der von sich aus nach einer Wiederholung schreit. Wir fühlten uns jedenfalls sauwohl :-)
Das.Legat
- Party by BDSM-Hessen in Giessen
lust-sm.de
Guardian
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